Verhaltensbedingte Kündigung

Kündigung Arbeitsvertrag

Wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer verhaltensbedingt kündigt, dann muss der Arbeitnehmer eine schwere, schuldhafte Pflichtverletzung begangen haben.

Das kann das Verhalten des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber selbst betreffen, aber auch gegenüber Arbeitskollegen oder Kunden.

Auch in diesem Fall ist in der Regel zuvor eine Abmahnung erforderlich.

Gründe für eine verhaltensbedingte Kündigung sind zum Beispiel:

  • unentschuldigtes Fehlen am Arbeitsplatz
  • schlechte Arbeitsleistung
  • andauernde Unpünktlichkeit
  • Minusstunden
  • Privatnutzung von Telefon, Internet, E-Mail
  • Handgreiflichkeit gegenüber Arbeitgeber, Kollegen oder Kunden
  • (Arbeitszeit-)Betrug oder Diebstahl oder sonstige Straftat zulasten des Arbeitgebers
  • Mobbing durch den Arbeitnehmer am Arbeitgeber oder Kollegen
  • Alkohol oder Drogen am Arbeitsplatz
  • mehrere Gehaltspfändungen

 

Hinweis: Ist eine verhaltensbedingte Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber rechtswidrig, der Arbeitnehmer erhebt aber nicht innerhalb der Klagefrist von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung die Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht, dann wird die rechtswidrige Kündigung dennoch wirksam.

 

>>>HIER<<< finden Arbeitgeber ein MUSTER einer ordentlichen (betriebsbedingten, ggf. mit Abfindungsangebot, verhaltensbedingten) Kündigung mit Änderungsangebot (Änderungskündigung) des Arbeitnehmers mit der Möglichkeit der Resturlaubsgewährung, Freistellung und den notwendigen Hinweisen!